Schön, dass Sie auf berliner-spreepark.de vorbei schauen. Hier erfahren Sie alles über den ehemaligen Berliner Freizeitpark.

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Kapitel 9: NEWS

Dieses Kapitel soll einen Einblick in die jüngste Vergangenheit der Ereignisse rund um den Spreepark und seine mögliche Zukunft geben, als auch das Schicksal der Familie Witte in kurzen Stichpunkten beleuchten.

10.10.2005: Norbert Witte hat großes Glück in seiner Haft, denn die "Zweidrittel-Regelung" kommt für ihn in Frage. Das hat die Justiz ihm kürzlich bestätigt. Bei guter Führung wäre der Tag der Entlassung der 04. Juli 2008.

04.11.2005: Auf den Tag genau ist es nun 4 Jahre her, dass der Spreepark seine Tore geschlossen hat. Die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus hat den Senat aufgefordert, ein Konzept zur Renaturierung des Spreeparks auszuarbeiten.

15.02.2006: Ingemar Thalin (55), ein schwedischer Künstler, will den geschlossenen Spreepark zum Kunstwerk erklären. Er nennt sein Werk "Kulturdenkmal". Die öffentliche Proklamation findet am 17. Februar 2006 im Studio 22 in der Rotherstraße in Friedrichshain statt. Vom 18. Februar bis 12. März bietet Thalin an jedem Samstag und Sonntag, jeweils 15 Uhr, Führungen um die Skulptur an. Im Studio 22 ist vom 18. Februar bis zum 10. März (Mi.-So., 12-16 Uhr) eine Ausstellung mit Zeichnungen von Gertrud Winberg und Fotografien von Henrik Strömberg zu sehen. Thalin: "Der Spreepark ist eine perfekte Skulptur. Er hat eine bestimmte Form, ist abgegrenzt durch den Zaun, hat einen Inhalt und man kann drum rumgehen."
Sein nächstes Kunstwerk betreffe die Alleen von Vancouver. Weitere Infos über den einstigen Gymnasiallehrer und Priester unter: www.thalin.org




Foto: Ingemar Thalin, schwedischer Künstler

01.07.2006: "Der letzte Cowboy der Nation - Die Abenteuer des Norbert Witte": Ein Film über einen verlassenen Vergnügungspark in Ost-Berlin, über Kirmesleute und Betrug, aber auch über ein Grab in Hamburg, über Peru und über die letzten Cowboys Deutschlands. Oder kurz gesagt: über das Leben des Norbert Witte. Weitere Infos und den Film zum Ansehen finden Sie HIER!


Foto: Stephane Kaas, holländischer Kunststudent

05.07.2006: Die SPD und die Linkspartei.PDS fordern im Stadtentwicklungsausschuss des Abgeordnetenhauses den Senat dazu auf, zusammen mit dem Liegenschaftsfonds und dem Spreepark-Insolvenzverwalter dafür zu sorgen, dass das denkmalgeschützte Ausflugslokal "Eierhäuschen" aus dem Erbbaupachtvertrag des Spreeparks herausgelöst wird und saniert werden kann.

21.07.2006: Vor der Premiere des Stückes "Geschichten aus dem Plänterwald" am 24. August 2006 lädt die Neuköllner Oper zu drei sonntäglichen Aktionen in den Plänterwald. Treffpunkt sind jedes Mal die ehemaligen Kassenhäuschen. Am 30. Juli gibt es ein Picknick mit Musik und Performances, am 06. August werden die Jahrmarktgeister des Plänterwalds zu neuem Leben erweckt und am 13. August werden neue Wege durch den Plänterwald entdeckt. Die Aktionen beginnen jeweils um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Weitere Infos unter: www.neukoellneroper.de

22.09.2006: Marcel Witte wurde in Peru zu 20 Jahren Haft verurteilt. Norbert Witte entlastete seinen Sohn, seine Aussage, die in Deutschland aufgenommen wurde, kommt allerdings beim peruanischen Gericht nie an.

19.11.2006: Der Mystery Park in der Schweiz, von Bestseller-Autor Erich von Däniken, muss wegen Besuchermangels schließen. Er könne sich eine Neuauflage des Mystery Parks in Berlin vorstellen. Im Gespräch ist auch das Grundstück des ehemaligen Spreeparks.

01.01.2007: Permakultur-Studenten zeigen Interesse am Spreepark. Sie befassen sich mit Themen der Ökologie, Ökonomie und des sozialen Miteinanders. Sie wollen den Spreepark in 3 Zonen einteilen.
Zone 1: Rund um die Wildwasserbahn soll eine Wildniszone entstehen.
Zone 2: Rund um das Riesenrad soll der öffentliche Bereich mit Lehr- und Seminarräumen, Werkstätten, Gewächshäusern, Naturlehrpfad und Streichelzoo gebaut werden.
Zone 3: Im ehemaligen Westerndorf soll Raum für Unterkünfte geschaffen werden. Hauptinitiator Tobias Mosner hat mit dem Liegenschaftsfonds gesprochen, Zugang zum Gelände bekommen und Kontakt mit der Deutschen Bank, dem Spreepark-Hauptgläubiger.
Weitere Infos zum Konzept der Initiative "Permakultur Zentrum Berlin" unter: www.permakultur-zentrum-berlin.de Derzeit offline!

06.05.2008: Nach vier Jahren wird Norbert Witte (53) aufgrund guter Führung vorzeitig aus der Haft entlassen, somit wurde er noch unter der "Zweidrittel-Regelung" entlassen. Er werde alles in seiner Macht Stehende tun, um seinen Sohn Marcel aus dem peruanischen Gefängnis zu holen. Aus Angst, von den Behörden in Peru noch mal verurteilt zu werden, wird er nicht nach Peru reisen.
Witte wohnt bei einem Freund in Berlin-Schöneberg und arbeitet als Hausmeister in einer Tabledance-Bar in Charlottenburg.

30.05.2008: Nachdem das Kammergericht Berlin bereits Ende 2007 die Berufung von Rolf Deichsel zurückgewiesen und der Räumungsklage des Spreepark-Insolvenzverwalters stattgegeben hat, müssen alle Einwohner des Westerndorfes bis Ende Mai 2008 das Gelände räumen. Deichsels Angebot das Westerndorf symbolisch für einen Euro dem Grundstück zu überschreiben, um somit einen Abriss und damit verbundene Kosten zu vermeiden, wird vom Insolvenzverwalter abgelehnt. Das rund zwei Millionen Euro wertvolle Westerndorf muss dem Erdboden gleich gemacht werden. Der Bahnhof, der hintere Eingang des Forts und das Stuntshow-Haus bleiben verschont, da sie zur Insolvenzmasse des Spreeparks und nicht Rolf Deichsel gehören.

25.06.2008: Der Berliner Radiosender 94,3 rs2 sendet zusammen mit Christopher Flade von www.berliner-spreepark.de im Rahmen der Morningshow "Haacke & Co" live aus dem Spreepark.


Foto: rs2-Moderator Christian Haacke

04.07.2008: Der Insolvenzverwalter gibt das Gelände frei, da es nur Kosten verursache. Ein neuer Investor sei nicht in Sicht, deshalb geht das Grundstück zurück an die Eigentümerin Pia Witte.

14.01.2009: "Ufo-Guru Däniken will den Spreepark" titelt die Berliner Tagespresse. Der mittlerweile 73-jährige Schweizer Bestseller-Autor Erich von Däniken hat nach wie vor Interesse am Areal des ehemaligen Vergnügungsparks. Er möchte seinen "Mystery Park", der 2006 wegen zu hoher Kosten und Besuchermangel in der Schweiz geschlossen werden musste, in Berlin neu aufleben lassen. Er glaubt, sein Park, in dem er die Rätsel des Universums erläutern will, habe in einer Großstadt wie Berlin bessere Chancen. Die Gespräche mit Berlin und dem Liegenschaftsfonds laufen.

27.01.2009: "Achterbahn" - Ein 88-minütiger Dokumentarfilm von Peter Dörfler über Norbert Witte und seine Familie wird am 08.02.2009 um 19:30 Uhr im Rahmen der Berlinale 2009 Premiere in Berlin feiern.
Weitere Infos zum Film "Achterbahn" finden Sie HIER!

02.04.2009: Die Firma "Kleist Projekt- und Development GmbH" bekundet Interesse am Spreepark und will dort versunkene Kulturen, wie Inkastädte oder europäisches Mittelalter, in einem "Lost-World-Freizeitpark" ausstellen. Die zuständigen Behörden sind sich noch nicht einig und zeigen wenig Optimismus. Herr Kleist stellt sein Vorhaben im Rathaus Treptow vor. Er möchte 47 Millionen Euro investieren, rechnet im Jahr allerdings nur mit maximal 300.000 Besuchern. Interessant dürfte der Eintrittspreis sein, der diese enormen Investitionen ausgleichen soll.

01.08.2009: Im Rahmen der Aktion "40 Jahre Rummel im Plänterwald" bieten die vor Ort zuständige Sicherheitsfirma und www.berliner-spreepark.de Interessierten die Möglichkeit, für 15 Euro an einer 2-stündigen Führung durch den fast vergessenen Freizeitpark teilzunehmen. Die Führungen sollen im August (ab 09.08.2009) samstags und sonntags je 3x am Tag stattfinden.


Foto: Impressionen der Spreepark-Führungen

21.08.2009: Aufgrund der großen Nachfrage werden die Führungen bis zum 04.10.2009, dem 40. Jahrestag der Kulturpark-Gründung verlängert.

28.09.2009: Aufgrund der großen Nachfrage werden die Führungen nochmals verlängert. Bis zum 01.11.2009 haben Besucher die Chance sich den verlassenen Freizeitpark anzusehen.

06.10.2009: Die Berliner Tageszeitung BZ schreibt heute "WITTE WILL DEN SPREEPARK WECKEN". Um es an dieser Stelle gleich korrekt darzustellen: Das LOST WORLDS Projekt der Kleist Projekt- und Development GmbH hat natürlich weiterhin Vorrang. Norbert Witte meinte mit seiner Aussage während einer Führung: Er müsse schauen, was passiert, sollte das Projekt LOST WORLDS scheitern. Sollte Herr Kleist nicht ausreichend Geld für seinen Park zusammenbekommen, dann wäre die Wiedereröffnung des Spreeparks eine Alternative, die er sich dann überlegen würde.


Foto: Norbert Witte am Steuer der Parkeisenbahn

01.11.2009: Um 16 Uhr fand die letzte Spreepark-Führung statt. Eingeladen waren ehemalige Mitarbeiter und besondere Besucher der vergangenen Führungen. Als besondere Attraktion gab es einige Überraschungen zu erleben. Unter anderem gaben Clown Hops und Hopsi nach 8 Jahren Clowns-Rente ihr erstes Konzert auf ihrer alten Bühne im Spreepark. Zum krönenden Abschluss wurde sogar das Riesenrad beleuchtet.


Foto: Impressionen der vermeintlich letzten Spreepark-Führung vom 01.11.2009

03.11.2009: Aufgrund nicht enden wollender Nachfrage werden die Führungen letztmals bis zum 06.12.2009 verlängert. Ab sofort finden die Führungen nur noch sonntags um 13 Uhr statt.

07.11.2009: Nach 8 Jahren und 3 Tagen Stillstand im Plänterwald drehte sich heute das Riesenrad erstmals wieder! Ein erneuter Beweis, dass viele Medienberichte nicht wahrheitsgemäß sind. Bis vor kurzem titelte man: "Alles im Park habe nur noch einen Schrottwert, weil nichts funktioniert!" Das Team von www.berliner-spreepark.de durfte sich heute bei der Jungfernfahrt vom Gegenteil überzeugen.

29.01.2010: Wegen großer Nachfrage werden die Spreepark-Führungen ab dem 07. Februar 2010 sonntags fortgesetzt. Neu: Das kleine Spreepark-Museum! Kulturpark-Material, Entwürfe zur Umgestaltung des Kulturparks zum Spreepark, Spreepark-Fotos und vieles mehr!


Foto: Das kleine Spreepark-Museum

18.02.2010: Durch die schwere Schneelast riss die Plane des Zirkuszelts an mehreren Stellen. Damit es nicht unkontrolliert einstürtzt und womöglich die umliegenden Kulissen beschädigt wurde das Zelt vorsorglich abgebaut.


Foto: Das Zirkuszelt beim Abbau

10.03.2010: Die DVD zum Kinofilm ACHTERBAHN ist ab 30. April 2010 im Handel erhältlich! Bestellen Sie die DVD hier!

22.03.2010: Im Rahmen der Spreepark-Führung vom 21.03.2010 erhielten die Besucher die Möglichkeit mit Norbert Witte ins Gespräch zu kommen. Auf die Frage was aus dem Spreepark zukünftig werden soll, antwortete er: "Sollte die LOST WORLDS Investorengruppe scheitern, müssen wir reagieren um den Park vor weiteren Verfall und Wandalismus zu bewahren. Das Grundstück darf nicht, wie bisher seit über 8 Jahren, ungenutzt bleiben."
Geplant ist eine Wiederbelebung des denkmalgeschützten Eierhäuschens am Spreeufer in Verbindung mit einem Restaurantschiff welches dort vor Anker gehen soll. Außerdem soll ein kleiner Teil des ehemaligen Freizeitparks als saisonaler Rummel unter Nutzung einiger vorhandener Fahrgeschäfte und wechselnder Schaustellern wiedereröffnet werden. Schritt für Schritt möchte man somit den Aufbau eines kleinen Freizeit- und Familienparks für Berlin-Brandenburg finanzieren.
Die Gespräche mit den zuständigen Ämtern, Banken und dem TÜV sind angelaufen. Bis zur geplanten Wiedereröffnung können jedoch noch mehrere Monate, wenn nicht sogar Jahre, vergehen.

24.06.2010: Die bekannte Berliner Bar 25 muss bis zum 12. September 2010 ihr Areal am Spreeufer, Nahe der O2-World, räumen. Christoph Klenzendorf, einer der Betreiber der Bar 25, bekundete in der Presse sein Interesse am Spreepark. Unter anderem seien Clubs, Restaurants und Hostels auf dem Gelände denkbar. Zu diesem Zeitpunkt gab es allerdings weder Gespräche mit dem Liegenschaftsfonds, noch mit den zuständigen Banken.

25.08.2010: Als in der vergangenen Woche die Nachricht über ein Spreepark-Techno-Open-Air im Internet die Runde machte, hielten es viele noch für einen Scherz. Es war kein Scherz: am 28. und 29. August soll die große Techno-Party mit vielen namenhaften DJs und Tausenden Ravern im Plänterwald stattfinden. Laut Medienberichten ist das Event noch nicht genehmigt.

08.12.2010: Seit Anfang Dezember ist das Riesenrad stark beschädigt. Mehr Infos erhalten Sie HIER!

20.12.2010: Am Sonntag, den 19.12.2010 löste sich gegen 13 Uhr ein Auto von einem Kinderkarussell auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Berliner Schloss Charlottenburg. Ein Kleinkind erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Ein weiteres Kind kam mit dem Schrecken davon. Das Fahrgeschäft wurde im Rahmen von polizeilichen Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung beschlagnahmt. Die Ermittlungen richten sich gegen den Betreiber. Norbert Witte, der Besitzer, weißt die Schuld von sich. Er verwies darauf, dass er das Geschäft vermietet hat und somit nicht der Betreiber ist. Witte bedauert den Vorfall jedoch sehr. Der kleine Junge und seine Familie wurden laut Presseberichten vom Weihnachtsmarkt zu einem neuen Besuch eingeladen.

22.04.2011: Im vorderen Bereich des Spreeparks wurde heute das Café Mythos eröffnet! Neben gepflegten Getränken gibt es zahlreiche Snacks und Kuchen die man auf Strohballen oder Liegestühlen zwischen Schwanenenbooten und Dinos zu sich nehmen kann. Der Zugang zum Café erfolgt über den ehemaligen Besuchereingang. Eintritt: frei! Öffnungzeiten: samstags und sonntags sowie an Brücken- und Feiertagen von 11:00 bis 19:00 Uhr

25.05.2011: Von Donnerstag bis Sonntag bespielt das Berliner Theater "Hebbel am Ufer" den verlassenen Berliner Spreepark. Der "Lunapark Berlin" bietet neben zahlreichen Naturkunde-, Märchen- und Fahrgeschäftsführungen auch die Möglichkeit sich gemütlich den Spreepark anzusehen, zu Speisen, gepflegte Getränke zu sich zu nehmen und sich das kulturelle Angebot vom Theater anzusehen. Es gibt Telekinese-Workshops, einen Mini-Tierpark, Filmprogramm, Schlamm-Wrestling und die Errichtung sowie die rituelle Verbrennung der Riesen-Voodoopuppe BURN OUT MAN (siehe Video unten). Eintritt: 5,00 Euro. Touren und Game Spreezone je 3,00 Euro extra.
Fazit: Rund 20.000 Besucher stürmten am Hebbel-Wochenende in den Spreepark! Das Event war ein voller Erfolg und hat gezeigt, dass die Berliner ihren Spreepark zurück haben wollen.



29.06.2011: Nach knapp 10 Jahren drehen sich vom 02.07.-17.07.2011 zum ersten Mal seit der Schließung Karussells im verlassenen Spreepark. Beim Sommerfest 2011 kann man täglich zwischen 14 und 20 Uhr (Sa & So bereits ab 11 Uhr) folgende Attraktionen besuchen: Break Dance, Autoscooter, Kettenflieger, Simulator, Riesenrutsche, Kinderkarussells, Greifer, Losbude, div. Spielgeschäfte (z.B. Bällewerfen) und die alte Spreepark-Parkbahn. Eintritt zum Sommerfest ist frei. Mittwochs: Familientag alle Karussells zum halben Preis.

08.07.2011: Das Technofestival "Berliner Luft und Liebe 2011" wird vom 05.08. - 08.08.2011 den Spreepark mit viel Musik und Licht verzaubern. Detailverliebte Künstler aus den Bereichen Gestaltung, Performance und Visualisierung verleihen dem ganzen bei Tag und Nacht seinen atmosphärischen Zauber.

21.07.2011: Das Rockfestival "Set us on Fire" (August 2011) wurde vom Veranstalter leider abgesagt.

28.09.2011: Das Buch "Vom Kulturpark Berlin zum Spreepark Plänterwald" erscheint. Gemeinsam mit 20 Zeitzeugen begeben sich die Autoren Christopher Flade (Webmaster dieser Homepage und Spreepark-Führer) und Dr. Sacha Szabo auf eine Zeitreise voller Erinnerungen durch 40 Jahre Rummel im Plänterwald. Infos zum Buch HIER!

16.11.2011: Marc Terenzi (Sänger und Star der "Terenzi Horror Nights" im Europapark Rust) gab einer Berliner Tageszeitung ein Interview: Unter anderem plauderte er mit dem Reporter über seine Gespräche mit den Spreepark-Betreibern bezüglich eines Horror-Parks im Plänterwald.

30.04.2012: Den kompletten Juli wird auf der Naturbühne unterm Riesenrad die Welturaufführung vom DDR-Kinderfilmklassiker "Spuk unterm Riesenrad" aufgeführt. Infos hier!


Foto: Riese, Hexe und Rumpelstilzchen vom "Spuk unterm Riesenrad"

18.12.2012: Die Berliner Tagespresse berichtet heute von einem neuen potentiellen Investor für die verlassenen Berliner Freizeitpark! Die belgische Plopsa-Gruppe (drei Freizeitparks in Belgien, einen in Holland und seit der Saison 2011 den Holiday-Park im pfälzischen Haßloch) steht laut Angaben der Berliner Zeitung vom 18.12.2012 im Kontakt mit dem zuständigen Bauamt. Die Plopsa-Gruppe selbst habe laut der Berliner Zeitung bisher aber noch keine Stellungnahme zu diesem Thema gegeben.

14.02.2013: Die englische Indie-Popband „The xx“ wird am 18. Mai 2013 ein mehrstündiges Musikfestival im Spreepark durchführen. Weitere Infos folgen auf dieser Homepage unter „Events“. Der Ticketvorverkauf läuft.

13.03.2013: Das Bezirksamt berichtete im Stadtentwicklungsausschuss der BVV, dass sich die belgische Investorengruppe „Plopsa“ vom Spreepark abgewandt hat. Sie haben mit jährlich über eine Million Besuchern kalkuliert, die im Bebauungsplanverfahren vorgesehenen Verkehrseinschränkungen hätten aber nur ca. 500.000 Besucher ermöglicht. Zudem sei das Parkplatzproblem nicht zu lösen gewesen.

17.03.2013: Das Sommertheater „Spuk unterm Riesenrad“ wird in diesem Jahr nochmals den ganzen Juni den Spreepark bespielen.

02.04.2013: Am 3. Juli 2013 um 10:00 Uhr findet im Amtsgericht Köpenick die Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung des Spreepark statt. Der Verkehrswert des 28,5 ha großen Freizeitparkareals beträgt laut Medienberichten knapp 1,6 Millionen Euro. Ersteigert wird der laufende Erbpachtvertrag, welcher erst am 31.05.2061 endet. Dies bedeutet, es ist ausschließlich eine Nutzung als Freizeitpark möglich. Mit der Zwangsversteigerung sollen die offenen Forderungen des Finanzamtes beglichen und der Weg für einen Neustart des Areals als Freizeitpark frei gemacht werden. Der Meistbietende übernimmt den Vertrag (und alle damit verbundenen Bedingungen und Probleme) mit dem Berliner Liegenschaftsfonds, nicht aber die über 15 Millionen € Altschulden der Spreepark GmbH. Weitere Informationen finden Sie HIER.

03.07.2013: Die Zwangsversteigerung des Erbpachtvertrags über das Spreepark-Grundstück fand am heutigen Mittwoch im Amtsgericht Treptow-Köpenick statt. Die Versteigerung wurde nach 66 Geboten auf Antrag des Finanzamtes Treptow-Köpenick, welches die Versteigerung als Gläubiger zuvor auch beantragt hatte, abgebrochen. Das Gebot lag zu diesem Zeitpunkt bei 2,481 Millionen Euro, damit weit über dem Mindestgebot von knapp 800.000 Euro. Das Mindestgebot lag bei der Hälfte des Verkehrswerts von 1,6 Millionen Euro, welcher durch einen Gutachter ermittelt wurde.
Das erste Gebot für den Spreepark kam von einer Projektgesellschaft des Liegenschaftsfonds Berlin. Der Liegenschaftsfonds hatte in den 90er-Jahren den Erbpachtvertrag an die Spreepark GmbH ausgestellt. Deshalb waren im Gerichtssaal viele Anwesenden verwundert, dass der Liegenschaftsfonds sich seinen eigenen Erbpachtvertrag zurück ersteigern möchte. Dem Landesunternehmen gehört auch das Grundstück. Gegenbieter war die SP Kultur und Freizeitpark GmbH, welche erst Ende Juni, mit Sitz in Berlin-Kreuzberg, gegründet wurde.
Die Projektgesellschaft des Liegenschaftsfonds Berlin bot nicht weiter mit, weil bei knapp 2,5 Millionen Euro eine Grenze erreicht ist, bei der das Parlament mitreden muss. Die SP Kultur- und Freizeitpark GmbH hatte somit das höchste Gebot. Die Spreepark-Fans auf Facebook, Twitter und Google+ verstehen die Welt nicht mehr. Sie fragen sich: „Es gibt einen Investor der den Spreepark haben will, ihn auch bezahlen will - wieso bekommt er ihn nicht?“
Nach Auskunft der vor Ort anwesenden Rechtspflegerin kann innerhalb der nächsten sechs Monate vom Finanzamt die Fortsetzung der Zwangsversteigerung beantragt werden.
 
04.02.2014: Das Amtsgericht Köpenick hat heute in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass die Versteigerung des Spreepark-Erbpachtvertrages fortgesetzt wird. Der nächste Termin ist am 17.09.2014. Die Spreepark-Fans sind abermals verwundert, weil es erst hieß, dass eine Fortsetzung innerhalb von sechs Monaten beantragt werden muss.
 
25.03.2014: Das Land Berlin gibt den Rückkauf des Erbpachtvertrags für das Spreepark-Grundstück bekannt. Der landeseigene Liegenschaftsfonds hat ihn erworben und kann dadurch wieder selbst über sein Grundstück verfügen. Die für den 17.09.2014 angesetzte Zwangsversteigerung ist abgesagt. Die einstiege Erbpachtnehmerin, Frau Pia Witte, muss bis zum 30.04.2014 das Grundstück räumen und übergeben.
 
27.04.2014: Viele Besucher kamen heute in den Spreepark. Zum letzten Mal drehte die Parkbahn ihre Runden. Das Café Mythos hat am Abend für immer seine Rollläden runtergefahren. Mit knapp einer Stunde Überziehung, unter großem Applaus und mit vielen Geschenken von den Spreepark-Fans an Tour-Guide Christopher Flade endete heute auch die letzte Führung, fast fünf Jahre nach der ersten Führung, durch Berlins verlassenen Freizeitpark. Die Fans wollten sich von ihrem Freizeitpark noch mal verabschieden. In den nächsten Tagen wird das Gelände geräumt. Dies bedeutet, dass die Lagerräume vom Café Mythos und das Café selbst leer geräumt werden müssen. Auch die Wohnwagen (Aufenthaltsmöglichkeit und Büro der Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst sowie von der Parkbahn) welche zuletzt noch im Park standen, müssen verschwinden. Dann wird das Gelände fristgerecht am 30.04.2014 an das Land Berlin übergeben.
 
11.08.2014: Heute Nacht gab es einen großen Brand im Berliner-Spreepark Plänterwald! Das Feuer brach im ehemaligen Themengebiet "Alt-England" aus. Da es mehrere Brandherde gibt, geht man derzeit von Brandstiftung aus. Das LKA hat die Ermittlungen übernommen. Das ehemalige Themengebiet "Alt-England" ist komplett den Flammen zum Opfer gefallen. Mehr Infos, Fotos und Videos finden Sie HIER.



01.01.2016: Die landeseigene Grün Berlin GmbH (Britzer Garten, Gärten der Welt, Tempelhofer Feld, Südgelände, ...) übernimmt den Spreepark. Noch im Januar soll begonnen werden Gefahrenstellen, alte Fahrgeschäfte und Altlasten zu entsorgen. Die Eröffnung einer Teilfläche soll nach Möglichkeit bereits im Frühjahr stattfinden. Mehr Informationen und Updates finden Sie HIER.

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Einen virtuellen Rundgang, Hintergrundinformationen sowie Archivmaterial (Fotos und Videos von Fahrgeschäften und Shows) finden Sie unter anderem auf der neuen ca. 8-stündigen Spreepark-DVD!

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