Schön, dass Sie auf berliner-spreepark.de vorbei schauen. Hier erfahren Sie alles über den ehemaligen Berliner Freizeitpark.

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Kapitel 1: Einleitung

"Spreepark Plänterwald: Die Geisterstadt in der Hauptstadt" ist die Geschichte des ehemaligen Berliner Freizeitparks. Alles von der Gründung 1969, über den Dornröschenschlaf Anfang der 90er-Jahre und dem Abstieg 2001/2002 bis heute.


Info: Der Bericht wurde 2009 aktualisiert und richtiggestellt. Vorher war die Geschichte des Parks nur mit Presseartikeln rekonstruiert worden. Für die neue Fassung wurden unter anderem Unterlagen der Spreepark GmbH einbezogen.

Fährt man mit der Berliner S-Bahn die Strecke vom Bahnhof "Ostkreuz" zum Bahnhof "Treptower Park" und schaut aus dem Fenster, so sieht man auf beiden Seite eine kleine Berliner Sehenswürdigkeit. In Fahrtrichtung rechts befindet sich die 30 Meter hohe 3-Personen-Skulptur "Molecule Man" des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky, der mit seinem Kunstwerk ein Zeichen zur Wiedervereinigung von Berlin setzt. Die Figur steht genau auf dem Schnittpunkt der Stadtteile Kreuzberg (ehem. amerikanischer Sektor), Friedrichshain und Treptow (ehem. sowjetische Sektoren). Der "Molecule Man" ist nur ein Teil seiner Kunstsammlung in den benachbarten "Treptowers".




Foto: Molecule Man - Nähe Treptowers

In Fahrtrichtung links kann man über den Baumwipfeln des Plänterwalds ein riesiges, rotes Riesenrad entdecken. Der Berliner weiß es, der Tourist nicht: Es handelt sich hierbei um den ehemaligen "VEB Kulturpark" und späteren "Spreepark".


Foto: Das Riesenrad über den Baumwipfeln des Plänterwalds

Um ihn zu besuchen, steigt man am S-Bahnhof "Treptower Park" aus und gelangt zu Fuß über die Puschkinallee zum Plänterwald. Auf dem Weg dahin kann man einige kleine Sehenswürdigkeiten entdecken. Als Erste ist das Sowjetische Ehrenmal zu erwähnen. Die Anlage wurde 1946-1949 errichtet, nachdem 1946 der Militärrat der sowjetischen Truppen in Deutschland einen entsprechenden Wettbewerb ausgeschrieben hatte. Die Gewinner waren der Architekt Jakow B. Belopolski und der Bildhauer Jewgeni V. Wutschetitsch. Der Zugang zum Sowjetischen Ehrenmal erfolgt durch ein steinernes Portal.


Foto: Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

Eine weitere kleine Berliner Sehenswürdigkeit ist der Zenner. Hierbei handelt es sich um ein 1903 von Herrn Zenner gepachtetes Gasthaus, in dem sich heute die Diskothek "Eierschale", ein Biergarten und ein Schnellrestaurant der Kette "Burger King" befinden.


Foto: Der Zenner

Vorbei am Treptower Rathaus erreicht man nach einigen Metern auf der linken Seite einen kleinen, halbrunden Platz zwischen dem Plänterwald und der Straße "Neue Krugallee". Über einen langen, mit Steinen gepflasterten Weg gelangt man durch den Wald zum Eingang des ehemaligen "Spreeparks". Am Wegesrand stehen zertrümmerte Mülleimer und kaputte Laternen aus DDR-Zeiten. Die Kassenhäuschen vor den verschlossenen Toren stehen einsam und verlassen.


Foto: Rathaus Treptow

Umrundet man das Parkgelände entgegen dem Uhrzeigersinn, treten massenhaft interessante und unbeschreibliche Dinge zu Tage. Hinter diesen mysteriösen Bildern steckt eine lange und unbegreifliche Geschichte.


Foto: Die zerstörten Kassenhäuschen

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Einen virtuellen Rundgang, Hintergrundinformationen sowie Archivmaterial (Fotos und Videos von Fahrgeschäften und Shows) finden Sie unter anderem auf der neuen ca. 8-stündigen Spreepark-DVD!

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